Einmal im Leben auf der Fährte des indischen Tigers

Indien

Zum faszinierendsten Erlebnis einer Indienreise gehört die Begegnung mit seiner Majestät dem Tiger. Bei dieser Tour durch drei Nationalparks im Norden Indiens haben Sie gute Chancen, die elegante Großkatze vor die Kamera zu bekommen. Etwas Glück gehört allerdings dazu. Der "König des Dschungels" hat keine festen Sprechstunden. Die Tour beginnt in Nagpur und endet in Delhi, kann aber auch in umgekehrter Reihenfolge durchgeführt werden.

Reisehöhepunkte

  • Jeepsafari im Pench Nationalpark (300 qkm großes Gebiet mit Tigern und etwa 30 verschiedene Arten von Säugetieren (darunter je 30 Tiger und Leoparden) sowie über 160 Vogel-, 50 Fisch- und 30 Reptilienarten.
  • Kanha Nationalpark, "Originalschauplatz" von Rudyard Kiplings "Dschungelbuch" (940 qkm, berühmt für Tiger, Leoparden, Bisons und anderes Großwild(Bandhavgarh-Nationalpark (450qkm, Heimat von Tiger, Leoparden, Hirsche und der seltene Sumpfhirsch) 
  • Safari im Bandavgarh Nationalpark, dem einstigen Jagdrevier des Maharajas von Rewa und Heimat des weißen Tigers (450qkm, Tigerschutzgebiet, Vielfalt von wild lebenden Tieren, wie beispielsweise Nilgai-Antilopen, Wildschweine, Schakale, Gaur, Sambar-Hirsche und Stachelschweine, ebenso wie viele Vogelarten)
  • Tempel von Khajuraho
  • Jehangir Mahal Palast in Orcha 
  • Taj Mahal in Agra
  • Nationalpark Keoladeo Ghana, ein berühmtes Schutzgebiet für Wasservögel (u.a. mehrere Reiher-, Storch-, und Kranicharten).
  • Ranthambore Nationalpark (Heimat von Tigern, Hirsche, Krokodile, Schakale und Leoparden sowie viele Vogelarten
  • Palast der Winde & Amber Fort
  • Delhi
 

Bildergalerie

Reiseverlauf

1. Reisetag:

Ankunft in Nagpur aus Bombay oder Delhi. Transfer zum Hotel. Weiterfahrt zum Pench Nationalpark (ca. 90 Minuten). Rest des Tages zur freien Verfügung.

2. Reisetag:

Morgens und nachmittags Jeepsafari. In dem dicht bewaldeten 300 qkm großen Gebiet leben Tiger und etwa 30 verschiedene Arten von Säugetieren (darunter je 30 Tiger und Leoparden) sowie über 160 Vogel-, 50 Fisch- und 30 Reptilienarten.

3. Reisetag:

Morgens weitere Safari in Pench, dann Weiterfahrt (ca. 3 Stunden) zum Kanha Nationalpark, "Originalschauplatz" von Rudyard Kiplings "Dschungelbuch". Das Naturschutzgebiet ist berühmt für Tiger, Leoparden, Bisons und anderes Großwild. Der Park erlebte einen großen Aufschwung mit Gründung des "Project Tiger" zum Schutz der Großkatze. Im Kanha-Reservat, dessen 940 Quadratkilometer große Kernzone gleichzeitig Nationalpark ist, hat sich die Anzahl der Tiger seit Beginn des Projekts 1973 auf rund 100 Exemplare verdoppelt. Die Leoparden Population ist etwa halb so groß. Im Schutzgebiet werden auch Goldschakale und gelegentlich Dekkan-Rothunde gesichtet. In einer Ecke des Parks jagt auch noch ein Rudel der äußerst selten gewordenen indischen Wölfe. Nachmittags erste Pirschfahrt.

Kanha wird of als Originalschauplatz von Kiplings Dschungelbuch bezeichnet und einer der bekanntesten Nationalparks Indiens. Er wurde im jahr 1955 gegründet und erstreckt sich über eine Fläche von 940 Quadratkilometern in den beiden Distrikten Mandla und Balaghat. Zusammen mit der ihn umgebenden 1009 km² umfassenden Pufferzone und dem 110 Quadratkilometer großen Phen-Schutzgebiet bildet er das Kanha-Tigerreservat. Kanha ist vor allem bekannt für seine großen Säugetiere. Der Park besitzt eine gute Tigerpopulation. Die Population der gestreiften Jäger stieg von 48 im Jahr 1976 auf 127 im Jahr 2001. Daneben sind im Park auch weitere große Raubtierarten vorhanden. Die Zahl der Leoparden wird für das Jahr 2000 mit 80, die der Rothunde mit 396 und die der Lippenbären mit 111 angegeben. In einer Ecke des Parks jagend auch noch einige Meute die sehr selten geworden indischen Wölfe.  Eine Besonderheit des Parks ist das letzte wildlebende Vorkommen des Hochlandbarasingas, einer Art des Barasinghahirsches, die es nur hier gibt. Erfreulicherweise vermehrten sie sich von 66 Tieren im Jahr 1970 auf 349 im Jahr 2000. Neben dem Barasingha kommen noch drei weitere Hirscharten im Gebiet vor. Am häufigsten ist der Axishirsch, dessen Bestand etwa 20.000 Tiere umfasst, mit steigender Tendenz. Sambarhirsche wurden im Jahr 2000 3621 gezählt, Muntjaks 1209. Während die Populationen der verschiedenen Hirsche insgesamt steigen, gingen die Bestände der drei Antilopenarten hingegen zurück. Für das Jahr 2000 werden nur noch 73 Nilgauantilopen, 78 Vierhornantilopen und 2 Hirschziegenantilopen angegeben. Der Park besitzt mit 1197 Exemplaren (im Jahr 2000) eine gute Population der mächtigen Gaure. Sehr häufig sind Hulmans (6668 im Jahr 2000) und Wildschweine (8534 Tiere im Jahr 2000) anzutreffen.
Weitere größere Säugetiere des Parks sind Rhesusaffe, Goldschakal,  Bengalfuchs, Indischer Fischotter, Honigdachs, Kleine Indische Zibetkatze, Indischer Mungo, Indische Rotmanguste, Streifenhyäne, Rohrkatze, Bengalkatze, Fleckenkantschil, Indisches Schuppentier, Palmenhörnchen, Indisches Stachelschwein und Schwarznackenhase.  In einer Ecke des Parks jagend auch noch einige Meute die sehr selten geworden indischen Wölfe.

4. Reisetag:

Morgens und abends Exkursionen mit einem kundigen Führer im Park.

5. Reisetag:

Fahrt zum 450 qkm großen Bandhavgarh-Nationalpark, auf dem Dekkan-Plateau. Felsen und Bambusdickicht prägen die ideale Landschaft für den scheuen Tiger. Auch Leoparden, Hirsche, Gaur und der seltene Sumpfhirsch sind hier heimisch. Nachmittags erste Pirschtour mit dem Jeep.

6. Reisetag:

Morgens und abends Exkursionen im einstigen Jagdrevier des Maharajas von Rewa, seit 1968 Nationalpark. Die Chancen, Tiger in freier Wildbahn zu sehen, gelten in Bandhavgarh als sehr gut.
Bandavgarh: Das einstige Jagdgebiet des Maharajas von Rewa genießt seit 1968 Nationalpark-Status. 1994 wurde das ca. große 450 Quadratkilometer große Areal zum Tigerschutzgebiet erklärt. Die Aussichten, einen Tiger zu Gesicht zu bekommen, sind hier außerordentlich gut. Im Herzen des  Parks gibt es eine Vielfalt von wild lebenden Tieren, wie beispielsweise Nilgai-Antilopen, Wildschweine, Schakale, Gaur, Sambar-Hirsche und Stachelschweine, ebenso wie viele Vogelarten. Bandhavgarh ist die Heimat der weißen Tiger. 1915 fing der Maharadscha von Rewa ein weißes Tigerjunges und hielt es bis zum Tod. Dann ließ er es präparieren und schickte es als Geschenk an den englischen König Georg V. Maharadscha Shir Martand Sing fing auf der Tigerjagd ebenfalls ein weißes Tigerjunges. Er ließ es an seinen Hof bringen, aber es konnte fliehen. Nachdem es erneut eingefangen wurde, erhielt es den Namen Mohan und wurde mit größter Fürsorge aufgezogen. Der Maharadscha hoffte, als erster Mensch der Welt weiße Tiger züchten zu können. ls Mohan ausgewachsen war, wurde er mit einer normalen Bengaltigerin gepaart. Das Tigerweibchen bekam mehrere Male Junge, aber immer nur normal gefärbte. Dann paarte der enttäuschte Maharadscha Mohan mit einer seiner Töchter. Der Wurf bestand aus vier Tieren. Die Mischung des Erbgutes hatte zum Erfolg geführt.Alle vier Tigerbabys waren weiß.

Seitdem wurde bei der Zucht von weißen Tigern immer wieder Inzucht betrieben. Die Folgen davon sind verkrümmte Knochen, verkürzte Beine, schielende Augen. Daraus zogen Fachleute für Tigerzucht den Schluß, das es sicherer ist, weiße Tiger mit gelben zu kreuzen und dann ihre Nachkommen zu paaren, woraus sich weiße Tigerbabys ergeben können. Inzwischen gibt es weltweit 160 weiße Tiger, die alle auf Mohan zurückgehen.

7. Reisetag:

Fahrt  nach Khajuraho. Khajuraho war vom 9. bis 13. Jh. Hauptstadt der mächtigen Chandela-Könige, die eine Vielzahl von Tempeln errichteten. Sie sind vor allem wegen ihrer oft drastischen erotischen Reliefs bekannt. Einige Wissenschaftler vertreten die Auffassung, die erotischen Skulpturen stellten eine Art Kamasutra in Stein dar. Doch neben den geradezu akrobatischen Positionen und gelegentlich auch recht humorvollen Darstellungen des Liebesakts, sind auch viele lebendige Alltagsszenen zu sehen.

8. Reisetag:

Weiterfahrt nach Orcha. Die heute un-bedeutende Ortschaft wurde im 16. Jahrhundert gegründet und vereint eine große Zahl unterschiedlichster Stilrichtungen. Besonders imposant ist der Jehangir Mahal Palast, von dessen oberen Stockwerken aus sich ein grandioser Blick über die Landschaft bietet. Der Palast wurde eigens für den Besuch von Kasier Jehangir im Jahr 1606 gebaut und seither nie wieder bewohnt.

9. Reisetag:

Morgens Fahrt nach Agra. Dort besuchen Sie das unvergleichliche Grabmal Taj Mahal, erbaut vom Großmogul Shah Jahan für seine Lieblingsfrau Mumtaz Mahal. 1630 begonnen, wurde es erst nach 22 Jahren fertiggestellt und gilt seitdem als das Meisterstück der Architektur. Am Plan, ein ebenbürtiges Grabmahl aus schwarzem Marmor für sich selbst errichten zu lassen, wurde Shah Jahan von seinem Sohn Aurangzeb gehindert. Der stürzte seinen Vater aus Entrüstung über solche Verschwendung. Shah Jahan ruht heute neben seiner Frau im Mausoleum des Taj Mahal. Sie werden selbst feststellen, daß das Bauwerk aus weißem Marmor zu Recht als eines der sieben Weltwunder gilt. Weiter geht die Fahrt zum Agra Fort (auch Red Fort genannt). Einst standen 500 Bauten innerhalb des Doppelwalls! Die Säulenhalle, die Perlen- und die Haremsmoschee sind einen Besuch wert, ebenso wie der Jasmin-Turm, in dem der Erbauer des Taj Mahal Shah Jahan jahrelang von seinem Sohn Aurangzeb gefangengehalten wurde. Übernachtung.

10. Reisetag:

Weiterfahrt Fahrt nach Bharatpur. Am Nachmittag Exkursion in den Nationalpark Keoladeo Ghana, ein berühmtes Schutzgebiet für Wasservögel. Auf den im Zentrum dieses kleinflächigen Schutzgebietes vor Jahrzehnten künstlich angelegten Wasserflächen lassen sich eine außerordentliche Vielzahl an Vogelarten sehr gut beobachten (u.a. mehrere Reiher-, Storch-, und Kranicharten). Darüber hinaus kommen im Schutzgebieten neben Axis- und Sambarhirschen auch Nilgai- und Hirschziegenantilopen vor. Übernachtung.

11. Reisetag:

Fahrt zum Ranthambore Nationalpark, in dem heute etwa 40 Tiger leben. Die gebirgige, Trockenwald-Landschaft bietet gute Chancen zur Tierbeobachtung. Mitten im Park liegen die Ruinen des Forts von Ranthambore. Es ist ein unvergesslicher Anblick, Tiger durch die verlassenen Mauern streifen zu sehen.

12. Reisetag:

Der heutige Tag steht ganz im Zeichen der Fotosafari. Hirsche, Krokodile, Schakale und Leoparden sowie viele Vogelarten sind im Ranthambore Nationalpark heimisch. Frühmorgens und spätnachmittags streifen Sie mit einem Führer durch das Schutzgebiet.

13. Reisetag:

Fahrt nach Jaipur: Nachmittags Besichtigung von Jaipur (heute Hauptstadt von Rajasthan): Palast der Winde „Hawa Mahal“, hinter dessen Scheinfassade die Damen des Hofes das städtische Leben heimlich beobachten konnten; Stadtpalast, in dessen Audienzhalle riesige, aus reinem Silber gefertigte Amphoren zu bestaunen sind, die dem Transport von heiligem Gangeswasser auf Reisen des Maharajas dienten. Neben dem Palast befindet sich das legendäre Freilichtobservatorium, das als einziges der vier in Indien noch erhaltenen Anlagen vollständig mit historischen Instrumenten ausgestattet ist.

14. Reisetag:

Morgens Ausflug zum zwölf Kilometer entfernten Amber Fort, einer imposanten Bergfestung, zu der Sie auf Elefanten hinaufreiten. Die Kachhawa-Rajputen gründeten hier im 11. Jahrhundert ihre Hauptstadt, die erst 1728 mit der Errichtung der neuen Stadt Jaipur an Bedeutung verlor. Innerhalb des Forts gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten: das Hauptheiligtum – der Kali-Tempel –, der der Herrscherfamilie vorbehalten war, die Säulenhalle Diwan-i-Am aus rotem Sandstein, der Spiegelpalast Sheesh Mahal, die Ruhmeshalle Jag Mandir. Am Nachmittag Rückfahrt nach Delhi. Rest des Tages zur freien Verfügung. Übernachtung.

15. Reisetag:

Frühstück. Ende der Reise

Leistungen

Enthaltene Leistungen:

  • 15-tägige Individualreise ab Nagpur / bis Delhi
  • Unterkunft in Hotels mit Frühstück (in den Nationalparks mit Vollpension, Ausnahme: im Hotel Vanya Vilas in Ranthambore mit Frühstück), Namen der Hotels auf Anfrage
  • Reiseprogramm und Transfers wie beschrieben im klimatisierten Fahrzeug mit Chauffeur
  • Safaris in die Nationalparks wie beschrieben
  • Lokale englisch-, wo möglich deutschsprachige Reiseleitung
  • Eintrittsgelder
     

Teilnehmerzahl

  • Mindestens 2 Teilnehmer

Termine & Preise

Die Reise kann als Individualreise gebucht werden. 

Preis: Ab 2.100 EUR pro Person im Doppelzimmer

Buchungsanfrage

 
 

Reiseteilnehmer Nr. 2

 
 

Reiseteilnehmer Nr. 3

 
 

Reiseteilnehmer Nr. 4

 
 
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Generelle Hinweise

Allgemeine Informationen:

In Bandhavgarh  wie auch in Kanha erfolgen die Safaris in der Regel nach folgendem Verfahren. Die Gäste brechen jeweils frühmorgens und nachmittags mit erfahrenen Wildhütern in Jeeps zu Rundfahrten auf festgelegten Routen auf. Bereits zuvor sind Fährtensucher auf Elefanten unterwegs, um frische Tigerspuren zu suchen. Wenn Sie eine Raubkatze sichten, teilen sie dies den Wildhütern in den Jeeps über Funk mit. Per Jeep geht es dann in die Nähe des "Fundorts". Hier steigen die Gäste nacheinander auf Elefanten, um sich dem Tiger aus sicherer Höhe zu nähern. Die Elefantenritte werden nur durchgeführt werden, wenn die Fährtensucher Tiger aufgespürt haben. Die Kosten dafür sind vor Ort direkt zu zahlen.

Reiseveranstalter: COMTOUR GmbH
(AGBs des Reiseveranstalters)

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